Wochenmarkt neu gedacht.

Ein klassischer Wochenmarkt funktioniert heute vielerorts nicht mehr. Für regionale Erzeuger ist der Aufwand oft zu groß: Ware verladen, anfahren, Stand aufbauen, mehrere Stunden verkaufen, abbauen und wieder zurückfahren. Gleichzeitig weiß niemand, wie viele Kunden tatsächlich kommen. Dieses wirtschaftliche Risiko verhindert häufig, dass regionale Anbieter überhaupt teilnehmen.

Deshalb denke ich den Wochenmarkt neu.

Ich möchte regionale Erzeuger an einen Tisch holen und gemeinsam ein Konzept entwickeln, das für alle Seiten funktioniert. Mein Ziel ist ein Dorfmarkt, bei dem die Organisation weitgehend vor Ort übernommen wird und sich die Anbieter auf das konzentrieren können, was sie am besten können: hochwertige regionale Produkte.

Ein solcher Dorfmarkt soll mehr sein als eine Einkaufsmöglichkeit. Er soll ein Treffpunkt werden – mit Platz für Gespräche, Aktionen der Vereine, einem Kaffee oder einem Stück Kuchen und wechselnden Angeboten aus der Region. So wird aus dem schnellen Einkauf ein Ort, an dem sich Menschen regelmäßig begegnen.

Langfristig denke ich noch weiter: Ein Dorfmarkt könnte mit einer Paketstation, einem Lebensmittel-Abholpunkt oder weiteren digitalen Angeboten kombiniert werden. So entsteht eine moderne Infrastruktur, die unserer Gemeinde dauerhaft einen echten Mehrwert bietet.